Hilfe bei den Hausaufgaben

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Wir haben ja schon einiges über das Thema Baby geschrieben. Aus dem Alter ist mein Kleiner schon eine ganze Zeit raus. Ich glaube, dem ein oder anderen von Euch geht es ähnlich. Letzte Woche hatte ich mit eben diesem das besondere Vergnügen, den Hilferuf „Papaaaaaa, ich brauche ganz dringend Hilfe bei den Hausaufgaben in Physik. Ich komme nicht weiter“ zu vernehmen. Na gut, dachte ich, er ist ja erst in der 6. Klasse. Es wird wohl kaum um die Relativitätstheorie oder die Anwendung der Thermodynamik gehen.

Hilfe bei den Hausaufgaben – wie schwer kann das schon sein

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Als Papa ist man ja gerne der große Held seiner Kinder. Allwissend und immer hilfsbereit. Und so schwer kann das alles ja gar nicht sein. Also ab an Sohnemanns Schreibtisch, hinhocken und erstmal schauen, worum es geht bzw. wo der Hase im Pfeffer liegt. Leider dauerte das mit dem Erkennen des Problems nicht allzu lange. „Erkläre den Aufbau und die Funktion einer Glühbirne.“ Gut, da gibt es ein Gewinde, einen Draht, Glas und wenn man den Schalter drückt, wird es hell. Aber ich war mir ziemlich sicher, dass das nicht die gewünschte Beantwortung der gestellten Frage war. Was tun, sprach Zeus?

In der grauen Vorzeit, als ich noch zur Schule ging

Wenn ich mich einmal daran erinnere, wie ich damals mit dem Thema Recherche umgegangen bin (das ist ja nun mal auch schon ein paar Jahre her), sehe ich im Zweifelsfall eine Bibliothek vor meinem geistigen Auge. Oder meinen Onkel, der praktischer Weise als Elektriker arbeitete. Ich sage Euch, den hätte ich in diesem Moment auch gerne gefragt. Leider war er gerade nicht greifbar. Außerdem wollte ich ja auch meinen bestehenden Heldenstatus nicht an Onkel Hans abtreten.

Zeiten ändern sich – willkommen im digitalen Zeitalter

Zum Glück hatte ich eine zündende Idee, meine spontane Unwissenheit perfekt zu kaschieren. Ich fragte meinen Sohnemann, wie er denn vorgehen würde, wenn ich gerade nicht da wäre. „Ich würde googeln“ war die Antwort, die ich schon erwartet hatte. Puh, Hilfe zur Selbsthilfe nennt man das, glaube ich. Also setzten wir uns gemeinsam an den Rechner und googelten. Bibliotheken gibt es ja zum Glück auch online, Wikipedia zum Beispiel. Wer nicht so gerne liest, nutzt einfach Youtube. Es kann so einfach sein…

Wikipedia ist ja schon ganz nett, aber…

… kindgerecht ist anders. Sicherlich findet man unglaublich viele Informationen zum Thema „Glühbirne“ in der Online-Wissensdatenbank. Allerdings auch unglaublich viele, die ein Schulkind gerade nicht braucht. Und, wenn ich ganz ehrlich bin, hatte ich auch nicht so viel Lust, mich Ewigkeiten mit einer Glühbirne auseinander zu setzen.

Wo gibt es kindgerechte Informationen?

Ab zu Google, des Suchenden Freund und Helfer! Ich tippte einfach mal „Aufbau und Funktion einer Glühbirne“ in das Suchfeld. Okay, erstes Ergebnis war wieder – was auch sonst – Wikipedia. ABER: der nächste Eintrag machte schon einen guten Eindruck. Ich meine, wenn eine Webseite schon „Gut-erklärt.de“ heißt und sich der Artikel mit dem Aufbau und der Funktionsweise befasst, sollte ich hier fündig werden. Würde ich hier die Hilfe bei den Hausaufgaben finden, die mein Junge und ich brauchten? Einfach mal testen. Klicken kostet ja nichts. Und ich muss sagen, ich war begeistert – sowohl vom Inhalt als auch vom Preis… Die Nutzung der Webseite ist nämlich kostenlos.

Das kann der Nachwuchs auch allein

Ich habe die Seite meinem „Kleinen“ gezeigt und ihn mal drangesetzt, damit er sie ausprobieren kann. Um auf Nummer Sicher zu gehen, wollte ich dann später eine Zusammenfassung von ihm haben – und die habe ich dann auch bekommen. Jetzt weiß auch ich, wie eine Glühbirne funktioniert! 😊

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