Kinderfragen: Papa, wie heißt das Ende vom Brot?

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Wieso, weshalb, warum? Eltern sind ständig mit mehr oder weniger schwierigen Kinderfragen konfrontiert. Und immer wieder tauchen Fragen auf, die wirklich schwer zu beantworten sind. Wie zum Beispiel diese:

„Papa, wie heißt das Ende vom Brot?“

Jetzt magst Du vielleicht eine Antwort auf diese Frage haben, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Dein Kind Dir auf Deine Antwort entgegenet:

„Aber mein Freund in der Schule nennt das ganz anders!“

Das liegt daran, dass es zahlreiche Begriffe für das Brotende gibt. Da Brotenden nicht verkauft werden, sie nicht in der Werbung erwähnt werden und auch sonst kein großes Thema sind, gibt es kein Standardwort und jede Region in Deutschland hat seinen ganz eigenen Begriff dafür.

  • Im Nordosten und Nordwesten Deutschlands sagt man: Knust, Knus, Kniest, Knistchen, Kniezchen, Knüppchen, Küppchen oder Knaust
  • In Hessen, in Franken und im Rheinland spricht man von: Knorz, Knörzel, Knüstchen, Kürschtje, Knapp oder Knäppchen, Knörzchen, Knärzchen, Knetzle, Knerzla oder Köppla
  • Im Mittel- und Süddeutschen Raum hört man häufig die Begriffe: Rand, Ränftchen, Ranft, Ranften, Ranftl, Ränftl, Ränftel, Rauft, Rindl, Rumptschn, Giggel
  • In Mittelthüringen sagt man auch häufig: Feeze oder Fietze, in Südthüringe: Küppel
  • Im schwäbisch-alemannischen Sprachraum sagt man hingegen: Knäusle, Knüssle, Mürggel, Riebel, Riebele (auch Brotriebel)
  • In Bayern und Österreich sagt man meistens: Scherzl oder Scherze(r)l (von italienisch scorza = Rinde)
  • Im Pfälzischen ist der Begriff Knorze gebräuchlich.
  • Und im Limburger Raum, im Hinterland und im Westerwald sagt man: Krüstchen

Und, liebe Papas? Wie wird das Ende vom Brot bei Euch genannt? Kniezchen? Knüstchen? Ränftl? Oder vielleicht Riebele? Schreibt es uns in den Kommentaren!

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