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	<title>Arbeitgeber Archive | Die Väterseite</title>
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	<description>Alles für den Papa</description>
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	<title>Arbeitgeber Archive | Die Väterseite</title>
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		<title>Wie zufrieden ist der berufstätige Vater?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2017 10:19:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vater sein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Familienfreundlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Familienvater]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit für Familie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bild: Andrew Dawes / Flickr / CC BY-SA 2.0 Kind und Karriere – ist das für&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vaeter-seite.com/vater-sein/wie-zufrieden-ist-der-berufstaetige-vater/">Wie zufrieden ist der berufstätige Vater?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vaeter-seite.com">Die Väterseite</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f553.png" alt="🕓" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Lesezeit circa</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: right;"><span style="color: #999999; font-size: 85%;"><em>Bild: Andrew Dawes / <a href="https://flic.kr/p/28bYEu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a> </em></span></p>
<p>Kind und Karriere – ist das für Väter umsetzbar? Den beruflichen Anforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig für die Familie da zu sein, ist für viele Papas eine riesengroße Herausforderung. Wusstet Ihr zum Beispiel, dass Väter mit ihrer persönlichen Familie &amp; Beruf &#8211; wie noch unzufriedener sind (18 Prozent) als Mütter (8 Prozent)? Das hat zumindest die <a href="https://www.atkearney.com/web/361-grad/publikation/-/asset_publisher/tZvHZkY0QbTl/content/vaeter-begehren-auf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Familienstudie von A.T. Kearney</a> herausgefunden. Anscheinend sieht jeder zweite Mann durch seine Familienverpflichtungen Beeinträchtigungen im Job. Und jeder vierte Vater fürchtet deshalb schlechtere Karrierechancen. Zweifelte 2015 nur jeder zwanzigste Vater an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, glaubt ein Jahr später bereits jeder fünfte Mann nicht mehr daran. Bei Angeboten wie Elternzeit fürchten viele Väter finanzielle Einbußen (38 %) und Leistungsabwertungen (jeder dritte). Und aus diesem Grund würden immer weniger Väter ihr Unternehmen uneingeschränkt weiterempfehlen (2015: 64% / 2016: 75%). Ist das nicht erschreckend?</p>
<h2>Neuer Job für mehr Familienglück?</h2>
<p>Unternehmen und Politik haben in den letzten Jahren tatsächlich einige Maßnahmen für mehr Familienfreundlichkeit ergriffen, z.B. spezielle Väter-Programmen oder das ElterngeldPlus-Gesetz. Dennoch: Fast jeder fünfte Vater ist mit seiner persönlichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie unzufrieden. Und dadurch ist auch die Wechselbereitschaft der Väter stark gestiegen: dachten im Jahre 2015 nur 8 Prozent über einen Arbeitgeberwechsel nach, waren es 2016 schon über 21 Prozent.</p>
<p>Das führt dann dazu, dass sich ein Vater aus NRW hinsetzt und abends still und leise im Internet <a href="http://de.jobrapido.com/Jobs-in-Köln" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nach „Jobs Köln“ sucht</a>. Er sagt natürlich erst einmal niemand etwas davon, dass er über einen Wechsel seiner Arbeitsstelle nachdenkt, um das Familienleben zu verbessern. Und auf der Autobahn von Frankfurt nach München sitzt derweil der nächste Papa, der seinen Kumpel am Telefon per Freisprecheinrichtung bittet, sich mal für ihn in seiner Firma umzuhören, weil der viele Außendienst seine junge Familie so stark belastet. Und in Anklam in Mecklenburg-Vorpommern sitzt währenddessen der nächste Familienvater, der mit seiner Frau in Ruhe bespricht, ob sie nicht in eine andere Stadt ziehen sollen, die ihnen bessere Jobmöglichkeiten bietet. „Von hier wegziehen?“, fragt seine Frau geschockt und er blickt nachdenklich auf den Boden.</p>
<p>Diese drei Väter waren natürlich nur ein Beispiel, um zu zeigen, wie viele Familienväter inzwischen denken. Natürlich ist ein Jobwechsel eine mögliche Option, die das Familienleben und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern kann. Als erster Schritt empfiehlt es sich allerdings erst einmal das Gespräch mit dem aktuellen Arbeitgeber zu suchen. Der Chef sollte die Möglichkeit bekommen, von der Unzufriedenheit zu erfahren und die Situation für seinen Mitarbeiter verbessern zu können. Und In vielen Fällen kann auch der Betriebs- oder Personalrat in Sachen Elternzeit und vaterfreundliche Arbeitszeiten unterstützen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright " src="https://media.giphy.com/media/KTXX5iczlM1zi/giphy.gif" width="375" height="281" />Für Unternehmen lohnt sich das Engagement für mehr <a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/vereinbarkeit-von-familie-und-beruf-familienfreundlichkeit-ist-gut-angelegtes-geld/14514954.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Familienfreundlichkeit</a> auf jeden Fall. Denn Mitarbeiter, die ihr Unternehmen als familienfreundlich wahrnehmen, sind deutlich zufriedener, weniger wechselbereit und empfehlen ihren Arbeitgeber zudem auch öfter weiter. Und schließlich sind solche Mitarbeiter auch engagierter: so sagen 88 Prozent derjenigen, die Familienfreundlichkeit in ihrem Unternehmen als selbstverständlich erleben, dass sie bereit sind, sich über das normale Maß hinaus für ihre Firma zu engagieren. Wenn das kein Grund für Firmen ist, familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu schaffen!</p>
<blockquote><p>Auf die Frage, ob man eine Familie braucht, um glücklich zu sein, oder ob man allein genauso glücklich leben kann, gibt die überwiegende Mehrheit in den alten und neuen Bundes­ländern an, dass man eine Familie zum Glück braucht. Überwiegend wird der Familie demnach eine zentrale Rolle für das persönliche Glück zugeschrieben. Die meisten bisher kinderlosen Männer und Frauen im Alter von 18 bis 30 Jahren äußern den Wunsch Kinder zu bekommen: 93 Prozent in Westdeutschland und 94 Prozent in Ostdeutschland wünschen sich Kinder. &#8211; <cite>Datenreport 2016, Destatis</cite></p></blockquote>
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		<title>Sonderurlaub für die Geburt des Kindes?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firat Demirhan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2017 13:54:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Väterrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt Kindes]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderurlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bild: Herney / pixabay / CC BY-SA 2.0 Vor einigen Tagen berichteten wir über Lamar Austin,&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f553.png" alt="🕓" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Lesezeit circa</span> <span class="rt-time"> &lt; 1</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minute</span></span><p style="text-align: right;"><em>Bild: Herney / <a href="https://pixabay.com/photo-1812775/">pixabay</a> / CC BY-SA 2.0 </em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.vaeter-seite.com/vater-werden/vater-gefeuert-weil-er-wegen-geburt-seine-schicht-verpasst/">Vor einigen Tagen berichteten wir über Lamar Austin,</a> einem dreifachen Vater aus dem US-Bundesstaat New Hamsphire, der von seinem Arbeitgeber gefeuert wurde, weil er die Geburt seines vierten Kindes erleben wollte. Sein Chef hatte ihn vor die Wahl gestellt: Seine Schicht antreten oder gekündigt werden. Lamar entschied sich für seine Familie.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="500" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">Story of father fired for attending birth of son catches eye of N.H. lawmakers. <a href="https://twitter.com/hashtag/nhpolitics?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#nhpolitics</a> <a href="https://t.co/zu7eBCvo3M">https://t.co/zu7eBCvo3M</a></p>
<p>&mdash; Concord Monitor News (@ConMonitorNews) <a href="https://twitter.com/ConMonitorNews/status/817398418293325824?ref_src=twsrc%5Etfw">January 6, 2017</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<h4 style="text-align: justify;">Die Gesetzeslage in Deutschland</h4>
<p style="text-align: justify;">Wäre so etwas auch bei uns in Deutschland denkbar? Könnte man tatsächlich gekündigt werden, weil man bei der Geburt seines Kindes zugegen sein möchte?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Antwort auf diese Frage liefert zunächst der <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__616.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">§ 616 des BGB</a> (Bürgerlichen Gesetzbuches). Dieser Paragraph regelt den Sonderurlaub. Danach haben Arbeitnehmer auch dann einen Anspruch auf Bezahlung, wenn sie für eine „nicht erhebliche Zeit“ ihre Arbeit nicht erbringen können, ohne dass sie selbst das verschuldet haben. Aus diesem Paragrafen wird der Sonderurlaub im Falle einer Geburt hergeleitet.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Details im Vertrag</h4>
<p style="text-align: justify;">Wie viele Tage das nun sind, regelt der Arbeitsvertrag. Dort ist zum Beispiel festgelegt, dass Vätern für die Geburt ihres Kindes einen Tag Extra-Urlaub zusteht. In den gängigsten Tarif-Verträgen ist dies der Fall.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte man keinen tariflichen Arbeitsvertrag haben, bleibt nur der Blick in die Unterlagen. Es gibt nämlich auch Arbeitgeber, die die Anwendung dieses Paragraphen in ihren Verträgen ausschließen. Das bedeutet, dass kein Sonderurlaub vorgesehen ist und der Arbeitnehmer seinen regulären Urlaub in Anspruch nehmen muss.</p>
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		<title>Kind krank: Arbeiten gehen oder nicht?</title>
		<link>https://www.vaeter-seite.com/vaeterrechte/muss-ich-zur-arbeit-wenn-mein-kind-erkrankt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Firat Demirhan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2016 07:33:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Väterrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[krankes Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Väter]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Vater sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bild: Monica H. / Flickr / CC BY-SA 2.0 Szenario I: Die Eltern eines Kindes sind&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f553.png" alt="🕓" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Lesezeit circa</span> <span class="rt-time"> &lt; 1</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minute</span></span><p style="text-align: right;"><span style="color: #999999; font-size: 75%;"><em>Bild: Monica H. / <a href="https://flic.kr/p/e2ugur" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a> / CC BY-SA 2.0 </em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Szenario I:</strong> Die Eltern eines Kindes sind beide berufstätig und haben ihre Arbeitszeiten aufeinander abgestimmt. Das Kind geht in den Kindergarten und wird anschließend von einem Elternteil betreut. Der Nachwuchs erkrankt jedoch plötzlich und der Vater muss zuhause bleiben und das Kind pflegen. Muss er für die Beaufsichtigung des kranken Sohnes Urlaubstage in Anspruch nehmen oder sich gar krank melden?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Szenario II:</strong> Ein allein erziehender Vater kann sein Kind aufgrund einer Erkrankung nicht wie geplant zur Schule schicken, sondern muss sich bei seinem Arbeitgeber abmelden für seine Beaufsichtigung. Sein Vorgesetzter befiehlt ihm dennoch zu erscheinen, weil dieser Sachverhalt keinen Abwesenheitsgrund darstelle.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Szenarien mit denselben Fragen:</p>
<h2 style="text-align: justify;">Muss mich mein Arbeitgeber für die Pflege meines kranken Kindes freistellen?</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Und wenn ja, für wie viele Tage und vor allen Dingen, bei Fortzahlung meiner Bezüge?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hierfür gibt es eine gesetzliche Regelung, die im <a href="https://dejure.org/gesetze/BGB/616.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">§ 616 BGB</a> nachzulesen ist. Wurde diese im Arbeitsvertrag nicht explizit ausgeschlossen, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Vergütung, wenn er sich im Krankheitsfall des Kindes freinehmen muss, allerdings nicht über einen beliebig langen Zeitraum und der Arbeitnehmer muss sich auch mögliche Leistungen von Versicherungen anrechnen lassen. Wurde die gesetzliche Regelung des § 616 BGB im Arbeitsvertrag ausgeschlossen, gibt es dennoch Möglichkeiten für Eltern: Sie können beispielsweise Kinderkrankengeld beantragen. Ausführliche Informationen findet Ihr dazu im <a href="http://www.juraforum.de/ratgeber/arbeitsrecht/krankes-kind-zu-hause-bleiben-erlaubt-oder-muss-der-chef-nicht-frei-geben" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Juraforum</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?</strong> Gibt es Unterschiede in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst? Gibt es hier eurer Meinung nach Verbesserungsbedarf? Wir freuen uns auf eure Antworten!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vaeter-seite.com/vaeterrechte/muss-ich-zur-arbeit-wenn-mein-kind-erkrankt/">Kind krank: Arbeiten gehen oder nicht?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vaeter-seite.com">Die Väterseite</a>.</p>
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