Beeilung beim Kindergeldantrag!

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Bild: Astryd_MAD / pixabay / CC BY-SA 2.0

Änderung beim Kindergeld beschlossen

Kindergeld soll in Zukunft nicht mehr für mehrere Jahre rückwirkend gezahlt werden können, das hat der Bundestag Ende April beschlossen. Für künftige Eltern heißt das somit, dass für ihren Antrag nicht mehr viel Zeit bleibt. Genauergesagt maximal sechs Monate werden künftigen Vätern und Müttern das Kindergeld rückwirkend gezahlt. Der Anlass für diese Änderung war eigentlich kein schlechter, denn so sollte der Missbrauch der staatlichen Gelder für unseren Nachwuchs bekämpft werden.

Steigende Missbrauchsfälle

Der Hintergrund ist, dass der deutsche Staat derzeit 184.655 Kindern von EU-Ausländern Kindergeld in voller Höhe zahlt, obwohl deren Kinder gar nicht in Deutschland leben. Häufig auch jahrelang rückwirkend. Mit der Verkürzung der Antragsfrist soll dieses Problem beiseitigt werden, was deutsche Eltern nun aber auch betrifft. Der Vorteil dieser verkürzten Frist: Die Anträge werden nun auch schneller bearbeitet. Da auch der Datenaustausch mit dem Bundesamt für Steuern vereinfacht wird, sehen die Behörden sofort, wenn jemand ins Ausland zieht.

Weitere Informationen zum Kindergeldantrag und entsprechende Anträge, findet ihr hier.

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